66-Seen-Weg auf RBB

Gestern lief eine Doku zum 66-Seen-Weg auf RBB. Leider ist der Beitrag aber nicht online. Schade! Sollte sie doch irgendwann mal online verfügbar sein, würden wir sie hier gerne verlinken.

Korsika: Tra Mare e Monti, zweite Etappe – Bonifatu bis Tuarelli

In dieser Etappe geht es über den höchsten Punkt der Mare e Monti – jedefalls des Teils den ich gelaufen bin – mit 1153m, gefolgt von einem langen (man könnte schon sagen recht langgezogenen) Abstieg bis zur Gite von Tuarelli. Hier der Streckenabschnitt auf Geoportail.

Die Daten dieses Streckenabschnitts in der Übersicht: Die 14 km sind in ca 6h30 zu laufen (ich habe 5h gebraucht), insgesamt ein Anstieg von 730m und Abstieg von 1170m macht diese Etappe anspruchsvoller wenn man sie „rückwärts“ laufen will.
Die Gites:

  • Bonifatu – Auberge de la foret, 20214 Bonifatu, Tel: 04.95.65.09.98
  • Tuarelli – M. Mariani, 20245 Manso, Tel: 04.95.62.01.75, 06.10.77.31.92

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Der 66 Seen Weg rund um Berlin

Wer als Großstädter in Berlin einfach mal ganz unverfangen mit dem Wandern anfangen will, ohne sich erst groß vorbereiten zu müssen, Ausrüstung kaufen oder lange Reisen planen und trotzdem ein bisschen Natur erleben will, dem sei der 66 Seen Weg wärmstens empfohlen. Man muss nicht immer gleich bis zum Himalaya oder über die Alpen juchtern um ein paar wunderbare Eindrücke einer herrlichen Landschaft mit nach Hause nehmen zu können.

Von Berlin aus erreicht man die Etappen am Besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und braucht dazu im Schnitt zwischen einer Stunde, höchsten anderthalb. Hält man sich an die Etappenvorgaben der Wanderbahnhöfe Brandenburg, so lassen sich leicht Touren zwischen 15 und 30 km finden, die an einem halben oder ganzen Tag auch für ungeübte zu schaffen sein sollten.

Ihr werdet überrascht sein, wie schön es nur wenige Kilometer ausserhalb Berlins schon sein kann!

Wandern in Brandenburg

Der FUSS e.V. hat eine wunderbare Webseite eingerichtet mit dem verheissungsvollen Namen Wanderbahnhöfe Brandenburg. Das tolle an dieser Seite? Sie enthält eine Sammlung unzähliger Wandertouren rund um Berlin und quer durch Brandenburg (nicht zuletzt alle Etappen des 66 Seen Weges), deren Etappenendpunkte allesamt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. In den teilweise etwas kurz gehaltenen Beschreibungen zu den jeweiligen Etappen find sich grundsätzlich Hinweise zur Erreichbarkeit mit dem VBB. Bspw. also etwa Warnhinweise, wenn manche Orte am Wochenende durch Busse nur selten oder gar nicht angefahren werden.
Gleichzeitig gibt es zu jeder Etappe ausgezeichnetes Kartenmaterial, welches für schnellentschlossene Wanderer vollkommen ausreichend ist. Einfacher kann es eigentlich kaum noch gehen: Karte ausdrucken und auf vbbonline.de die Zugverbindung rausgesucht…
Mach ich seit ein paar Jahren so und will es nicht mehr missen!

Korsika: Tra Mare e Monti, erste Etappe – Calenzana bis Bonifatu

Am frühen Morgen geht es los. Angenehme Temperaturen im Mai lassen den zu Anfang recht steilen Anstieg gleich hinter Calenzana etwas leichter von den Füßen gehen. Im Sommer sollte diese Tour wohl nicht unternommen werden…

Auf dieser Karte ist der Weg in Rot Eingezeichnet. Am Anfang teilt sich der Tra Mare e Monti eine kleine Strecke mit dem GR 20. Nach ein paar hundert Metern biegt dieser jedoch nach links ab, und ich folge den orangenen Markierungen die nach rechts abgehen.

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Korsika: Tra Mare e Monti, Tag 1 – Ankunft in Calenzana

Ich Teile mir für den Weg nach Calenzana ein Taxi mit anderen Wanderern aus meinem Flieger. Das würde ich auch allen anderen Individualwanderern unbedingt empfehlen, da das Taxi 30€ kostet und es keinen öffentlichen Nahverkehr vom Flughafen aus gibt. Der etwa 10km lange Weg nach Calenzana führt ausserdem an einer nicht gerade pittoresken und viel befahrenen Straße entlang.

Die Gite de Etape hier im Ort ist eine kleine, bescheidene Einrichtung ohne Bewirtschaftung, es gibt jedoch eine Küche zum selberkochen. Den angeschlossenen und mit Pappeln bewachsenen Zeltplatz durchfließt ein sprudelnder Bach.

Die Gite ist Mitte Mai schon gut besucht, jedoch scheint sie nicht ausverkauft zu sein. Ich bekomme noch einen Platz in einem kleinen Zimmer mit zwei Stockbetten, dass ich mir mit zwei anderen Wanderern Teile.

Calenzana ist ein hübsches, traditionelles Örtchen das sich an den Fuß des 821m hohen capu di pratu schmiegt. Auf den Gipfeln des nahen Capu Di Ruia ist noch vereinzelt Schnee zu sehen.

Der Ort selber ist ganz auf den Wandertourismus der hier startenden Wege Tra Mare e Monti sowie den anspruchsvolleren GR 20 ausgelegt, die hier am Ortsrand beginnen.
Auf dem Weg vom Gite dorthin findet sich noch ein Supermarkt um sich mit Proviant für den Weg auszustatten.

Entlang der Traun

Auch wenn das Wetter manchmal auf den ersten Blick nicht besonders einladend wirkt, lassen sich trotzdem besonders schöne landschaftliche Reize entdecken. So zum Beispiel heute. Aus einem anfänglichen Spaziergang entwickelte sich bei nachlassendem Regen eine wunderbare kleine Wanderung entlang der Traun in der Gegend rund um Traunreuth. War es anfangs durch den Wind noch etwas frisch um die Beine, sorgte einfach ein flotteres Lauftempo für die nötige Wohlfühltemperatur. Zu sehen gab es schöne Flussbiegungen, saftige Wissen und tolle alte Bauernhäuser, Mühlen und Gasthöfe.

Wandern in Main-Spessart: Von Morlesau auf den Sodenberg

Nur ein kleiner Tagesausflug um die neuen Wanderschuhe noch etwas einzulaufen. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt, aber bei der recht anspruchsvollen Steigung zum Sodenberg (481m) kommt man auch bei 11° noch etwas ins schwitzen. Die Strecke liegt im Naturschutzgebiet „Gans

Bei Morlesau geht es über die Fränkische Saale, dann durch ein kleines Waldstück und einen Feldweg zum Fuß des Sodebergs. Hier folgen wir der Beschilderung des „Rhön-Rundwanderweges 4“


Blühende Wiesen, aber leider ein trüber Himmel

Dann über einen Feldweg steil Bergauf zum Rand des Mischwalds, der den Sodenberg weitläufig bedeckt, schlängelt sich der weg durch alte, hohe Buchen steil am Abhang hinauf zum Gipfel. Bevor wir doch dort hinauflaufen, machen wir einen Abstecher zum ehemaligen Basaltbergwerk das mitte des letzten Jahrhunderts stillgelegt und vielleicht demnächst zur Müllhalde umgewidmet wird.

Wenn man hier ein paar Meter weitergeht und rechts abbiegt hat man einen schönen Ausblick zu den Ausläufern der Rhön

Auf dem Rückweg kommen wir am „Gasthof Sodenberg“ mit seinen Schafställen vorbei (Tip: Sauerbraten vom Lamm: 11,80 €), und laufen über den Gipfel mit Aussichtspunkt und Denkmal wieder zurück Richtung Morlesau.



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